Salzburgring Classic

ADAC Salzburgring Classic 24. August 2013

Röhrende Motoren, Benzin in der Luft und Action auf dem Asphalt: Bei der ADAC Salzburgring Classic „Sounds of Speed“ am Samstag, 24. August stehen rund 200 historische Boliden mit viel Flair und zeitgenössischer Patina am Start und sorgen für eine nostalgische Zeitreise in die Motorsportgeschichte. Dabei könnte der Kontrast zwischen alten Raritäten und modernen PS-starken Boliden, die ihren unnachahmlichen Motorenklang durch den Nesselgraben trompeten, größer nicht sein. Es geht jedoch nicht um Bestzeiten und Meisterschaftspunkte, im Mittelpunkt steht die pure Lust am Fahren auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke nahe der Mozartstadt. Für den Gewinn der Sounds of Speed Trophy 2013 sind die Kriterien Motorenklang, Seltenheit und Erhaltungszustand des Fahrzeugs – bewertet von einer Fachjury – ausschlaggebend.   

Herausragendes Starterfeld aus sechs Jahrzehnten  

In dem herausragenden Starterfeld tummeln sich seltene und wertvolle Klassiker aus sechs Jahrzehnten. Von Tourenwagen und GTs über Sportprototypen bis hin zu Formel-1-Boliden der 70er und frühen 80er Jahre ist dabei die ganze Palette motorsportlicher Faszination vertreten. Darunter auch Vorkriegsklassiker wie ein AUSTIN Seven Ulster von 1930 und Raritäten wie ein Maserati 8 CM aus dem Jahr 1933, von dem nur 18 Stück gebaut wurden. Die benzin- und gummigeschwängerten Rennschlachten vergangener Tage aufleben lassen auch ein 195 PS-starker Alfa Romeo Montreal (1971) mit einem 2,6-Liter V8-Motor und ein Mercedes 300 SLS Porter (1955), der aus einem verunfallten Mercedes 300 SL-Flügeltürer aufgebaut wurde. Die Porsche-Palette reicht vom 356 bis zum 911 in allen Variationen und hält selbst reinrassige Rennwagen wie den 935 oder den 906 bereit. Mit von der Partie sind zudem sportliche Alltagsautos vergangener Tage wie Renault Alpine, BMW 2002, Triumph TR4, Steyr Puch und TVR Vixen. Gefahren wird in sechs Gruppen je dreimal ohne Geräuschbegrenzung und mit Zeitenservice. Die ausschließlich für die Rennstrecke gebauten Formelwagen starten in einer eigenen Klasse: Darunter ein Hill GH2 (1975), ein vom zweifachen Formel-1-Weltmeister Graham Hill entwickelter und mit dem erfolgreichsten Formel 1-Triebwerk aller Zeiten ausgerüsteter, 450 PS-starker Rennwagen, der jedoch aufgrund des frühzeitigen Todes Hills nie zum Renneinsatz kam.  

Für Besucher, die mit einem Oldtimer bis Baujahr 1983 anreisen, ist – solange Platz verfügbar – eine Parkfläche reserviert, die Fahrer erhalten eine Gratis-Eintrittskarte gratis. Das Zuschauer-Ticket kostet zehn Euro einschließlich Parkplatz und Fahrerlagerzutritt, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren sind frei.

Alle Informationen zur Veranstaltung im Internet unter www.salzburgringclassic.de. Der Salzburgring ist erreichbar über die Autobahn A8 München-Salzburg, dann weiter über die A1 in Fahrtrichtung Wien bis zur Ausfahrt Thalgau, von dort der Beschilderung folgen.                

Zeitplan:  Von 8.30 – 18.00 Uhr, Ffeies Fahren “Sounds of Speed”    ca. 12.30 Uhr, Mittagspause und Siegerehrung

 

Text und Foto: Yvonne Brandstätter, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  ADAC Südbayern  

 

 

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