Alfa Romeo GT

Beim Alfa GTV handelte es sich um ein Sportcoupé des Automobilherstellers Alfa Romeo, welcher seit 1986 als eigenständige Marke zum Fiat-Konzern gehört.
Der GTV wurde als Nachfolger des GT Veloce eingeführt. Die Basis für den Wagen aus der ersten Generation wurde dem Alfetta entnommen. Er wurde als 2- und 3-türiges Coupé gebaut. Außerdem bekam der er die in den 1970er Jahren vorherrschende Keilform. Die Produktion des Alfa GT und des GTV begann 1974 und endete nach einigen Änderungen bezüglich der Motorisierung im Jahre 1980, wobei die stärkste Version der 2000er darstellte. Für Länder mit Linksverkehr wurden sogar Fahrzeuge als Rechtslenker gebaut. 1980 erfuhren die beiden ein umfassendes Facelift. Die Zusatzbezeichnung Alfetta fiel in diesem Rahmen vollständig weg.
Bis 1986 wurde der GTV6 gebaut, der GTV 2000 nur bis 1985. Auch im Rennsport wurden Mitte der 1970er Jahre diverse Erfolge erzielt, wobei die Motorsportversionen den Fahrzeugen der Serienproduktion sehr nahe kamen. Heute würde er mit seinen insbesondere bis 1983 vorkommenden Qualitätsmängeln als unverkäuflich gelten. Die Karosserie war sehr korrosionsanfällig und der erste Gang ließ sich nur ohne Getriebegeräusche einlegen, wenn mit getretenem Kupplungspedal zunächst der zweite Gang eingelegt wurde. Die verwendeten Getriebe hatten mit hohem Verschleiß zu kämpfen, da die extremen Leistungen zu stark für den Antrieb waren. All diese kleinen Probleme machte dieser Alfa in den Augen seiner Fans durch seine Optik und die starke Motorleistung wieder wett.
Der Alfa GTV6 diente Anfang der 1980er Jahre dem Zagato Zeta 6 als Basis. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten von Alfa Romeo kam die Serienproduktion leider nicht zustande. Die Beiden Modelle wurden im März 1994 von der neuen Generation abgelöst.