Aston Martin

Historie von Aston Martin

Der erste Aston Martin wurde 1915 gebaut.
Die beiden Gründer nahmen mit Fahrzeugen der Marke Singer an verschiedenen Autorennen teil. 1913 kamen sie auf die Idee bessere und renntauglichere Autos herzustellen.
Der erste Aston Martin, ein Prototyp, wurde 1915 zugelassen, der zweite Prototyp des folgte 1920.
Nachdem einer der Gründer Robert Bamford das Unternehmen verlies, weil er kein Interesse an einer Serienherstellung hatte kam Millionärssohn Graf Louis Vorow Zborowski hinzu. Er fuhr 1922 als Rennfahrer zum großen Erfolg. Er kam 1924 beim Rennen in Monza ums Leben.
Als auch neue Geldgeber das Unternehmen nicht mehr vor dem Konkurs retten konnten, verließ 1925 auch der zweite Gründer Lionel Martin sein Unternehmen Aston Martin.
Lord Charnwood der die Firma bereits mehrmals finanziell unterstützt hatte, übernahm gemeinsam mit Domenico Augustus Cesare Bertelli und William Somerville Renwick das Unternehmen.
Es wurde  1926 am neuen Firmenstandort ein neues Model mit 1,5 Liter Motor und 4 Zylindern gebaut.
1932 fand Aston Martin erneut einen neuen Eigentümer.
Der 1935 ausgediente 1,5 Liter Motor wurde ersetzt von einer 2 Liter Maschine.
Man entschied sich sich aus dem Rennsport zurück zu ziehen und Straßenmodelle zu produzieren, so entstanden z.B. offene Viersitzer.
Seit der Unternehmensgründung bis 1945 wurden mangels Zeit nur rund 700 Fahrzeuge gebaut.

 

Aston Martin in der Nachkriegszeit

Auch nach dem Krieg ging es nicht so richtig vorwärts. Die anhaltenen Finanzprobleme waren verantwortlich dafür das 1947 David Brown die Firma kaufte.
Gordon Sutherland der ehemalige Aston Martin Besitzer und Konstrukteur Claude Hill blieben im Vorstand des Unternehmens.  1948 begann die mit der Produktion des 2 Liter Sport Model als Coupé.  Brown wollte sich nun aber schnell von dem noch aus Vorkriegszeit stammenden Zweilitermotor trennen, denn es gab für ein Erfolg versprechendes neues  zwei bereits vorhandene Modelle, den Atom, von dem man das Fahrwek nahm und der Lagonda gab den Motor. So entstand der DB2, der 1950 angekündigt wurde.
Der DB 3, der 1951 auf den Markt kam, hatte einen 3 Liter Motor und fand keinen sportlichen Erfolg.

Wieder einmal aus Mangel an Geld, verzögerte sich die Konstruktion des  DB 4. Er wurde dann 1958 präsentiert und hatte einen Sechszylinder 3,7 Liter Motor.Die Rennerfolge blieben in den Jahren 1954-1957 wegen der harten Konkurrenz aus. Erst 1957 und 1959 wurden wieder Siege eingefahren.
1963 erschien der  DB 5 mit einem 4 Liter Motor und die Wahl eines Automatik-, oder Fünfganggetriebes. Damit fiel der Schwerpunkt wieder auf eine Serienproduktion für den Straßenbetrieb.
Als in dem James Bond Filmen Goldfinger in 1964 und Thunderball in 1965 war ein DB 5 der Dienstwagen von 007 war, stieg die Nachfrage, die Produktion wurde verdoppelt.
1965 folgte der DB 6 den man als Model Volante auch als Cabrio mit elektrischem Verdeck anbot. Ab dieser Modelreihe gab nun auch als Viersitzer.

Die 70er bis heute

Bevor 1971 die finanzielle Situation wieder einmal nicht gut aussah, kam 1969 das Model DBS V8 mit 5,3 Litern und V8 Motor auf den Markt.
1972 entschied sich David Brown nun zum Verkauf, da das Unternehmen jährlich mehr als 1 Millionen Verlust machte.

Vorerst blieb David Brown als Vorstandsmitglied. Die Produktion kam nach 6 Wochen wieder in Gang. Es wurde Personal abgebaut und Kürzel DB verschwand aus den Typenbezeichnungen. Im Mai 1972 erschienen weiter entwickelte Versionen der Baureihen Vantage und V8. Im Dezember 1974 wurde  ein Konkursverwalter eingesetzt, da die neuen Geschäftsleute  wieder kein Erfolg zu haben schienen.1975 kamen mit den beiden Geschäftsleuten Peter Sprague und George Minden die Rettung.  Das Model Lagonda kam als viertürige Limousine und V8 Sportwagen auf den Markt. 1976 auf den Markt. Die Verkaufszahlen waren aber leider sehr gering.

Und wieder gab es eine neue Unternehmensführung was sich bis 1984 immer wieder in der Geschichte von Aston Martin wiederholte.1986 zeigte die Ford Motor Company Interesse, auch wenn das Unternehmen wieder einmal ein Konkursfall war. Mit dem Model Virage mit seiner neuen Karosseriestruktur und einen überarbeiteten V8-Motor startete man 1989 in eine neue und bisher erfolgreiche Zukunft.
Ford Manager Walter Hayes übernahm 1991 die Führung von Aston Martin. David Brown wurde anläßlich seines Geburtstages eingeladen und es gab eine Wiederauflage seiner Initialen DB. So hiess das neueste, bis dahin erfolgreichste Model, DB 7.Im Jahre 1996 bekam die Virage Baureihe ein auffälliges Facelift und wirkte nun optisch wesentlich moderner. Äußerlich entsprach er jetzt weitgehend der Vantage Version von 1993. Ab jetzt hieß die Baureihe wieder V8. 2000 endete sie mit der 600 PS starken, leicht am verkleideten Kühlergrill erkennbaren, Vantage Le Mans Edition.  Ford verkündet 2007 die Trennung von der Mehrheit der Anteile.

Zwei Investmentgruppen, die Investment DAR und ADEEN Investment, geführt von David Richards übernehmen die Ford-Anteile. David Richards ist gleichzeitig der Vorstandsvorsitzende von Prodrive und Aston Martin.
2009 kündigte man an, erstmals seit dem Sieg 1959 wieder beim 24 Stunden Rennen von Le Mans anzutreten. Ein unter dem wiederbelebten Namen Virage erschien 2011 ein Sportwagen, den zwischen DB 9 und dem DBS einzuordnen ist.