BMW

Der Hauptsitz der Bayerischen Motoren Werke Aktiengesellschaft  befindet sich in München.
Die 1913 gegründeten Rapp Motorenwerke GmbH änderten 1917 ihren Namen vorerst in BMW GmbH um ein Jahr später die BMW AG hervorzurufen.
Damals stellte man nur Flugmotoren her. Nach Ende des ersten Weltkrieges verbot der Friedensvertrag Deutschland für 5 Jahre Flugmotoren zu bauen. Dies bedeutete den finanziellen Ruin.
Als Camillo Castiglioni 1922 als Hauptaktionär das Unternehmen verließ, und zu den Bayerischen Flugzeugwerken ging, nahm er die Namensrechte an BMW mit. Mit diesem Wechsel wurde aus den Bayerischen Flugzeugwerken BMW.
1923 wurde das erste Motorrad entwickelt. Das war der Grundstein für die neue Produktionslinie Motorräder.
Dann ab dem Jahr 1924 wurden wieder Flugmotoren hergestellt.
Man kam zum Produkt Autohersteller, nachdem sie die Fahrzeugfabrik Eisenach AG kauften. Dieser war der Hersteller des Kleinwagens Dixi. So wurde 1929 das erste Serienauto produziert, der DA 2 in Eisenach.
1932 wurde der erste Wagen mit kompletter Eigenkonstruktion, gebaut. Der Name AM1 stand für Automobilkonstruktion München Nr. 1.
Leider wurde die Auto,- und Motorradproduktion 1933 fast wieder zur Nebensache, da wieder verstärkt Flugzeugmotoren gebaut wurden.
In den Jahren 1935, 1936 und 1937 wurden trotzdem 3 neue Automodelle entwickelt.
Dabei der 328, ein Sport Roadster der bei Sportwagen Rennen erfolgreich eingesetzt wurde.
Das Münchner Werk wurde 1945 zerstört und das Automobilwerk Eisenach wurde von der Sowjetunion übernommen. Gleich nach dem Krieg konnte das Eisenacher Werk die Produktion sofort wieder aufnehmen, da es immer noch im Besitz aller Werkzeuge war. Sie boten die Vorkriegswagen unter dem Namen BMW an, was den Münchnern nicht  gefiel und ließ den Eisenacher dies gerichtlich verbieten.
Da in München nie Autos hergestellt wurden, wurde die Firma vorerst mit der Produktion von Motorrädern und Fahrzeugbremsen am Leben erhalten. So wurde 1948 das erste Nachkriegsmotorrad, die R24 auf den Markt gebracht.
1952 folgte dann ein Sechszylinder Oberklassewagen, der BMW 501 und 1954 der BMW 502 mit V8 Motor. Leider war er ein Verlustgeschäft da die Produktionskosten zu hoch waren. In den 50 er Jahren ging der Verkauf von Motorrädern zurück und die Produktreihe Isetta, die 1955 auf den Markt kam, bescherte nicht den erhofften Anstieg des Gewinns.
 
Eine Übernahme konnte 1959 zum Glück noch abgewendet werden und BMW blieb selbständig.     
Durch den Konkurs von Borgward im Jahre 1961 und den Verkauf eines Turbinen Werkes, konnte man den neuen Mittelklasse Wagen BMW 1500 vorstellen. Es folgten die Modelle 1600, 1800 und  2000. Mit einem Oberklassewagen mit Sechszylindermotor folgte 1968 der 2500.
In den Jahren 1966-1977 wurde die BWM 02 Serie gebaut.
Der nur in den Farben Silber oder Weiß erhältliche 170 PS starke 2002 Turbo, wurde 1973 während der Ölkrise vorgestellt. Leider wurde er wegen des hohen Benzinverbrauchs  nach nur 14 Monaten wieder eingestellt.