Borgward

Den Anfang macht die Bremer Kühlerfabrik Borgward & Co 1924 mit dem sogenannten Blitzkarren.
Dies war ein Dreiradfahrzeug, das als Kleinlieferwagen genutzt wurde. Das Fahrzeug hatte Klotzbremsen an den Hinterrädern und wegen der fehlenden Kupplung und Getriebe, musste der Fahrer das Fahrzeug anschieben und im richtigen Moment aufspringen.
Ab 1925 hieß die Firma Borgward & Co GmbH. Die Blitzkarren wurden nun in großen Mengen an die Reichspost verkauft.
Den Vorderlader Goliath stellte man 1925 vor, der genau wie der Blitzkarren für die damalige Zeit sehr gut verkauft wurde.
Die Firma übernahm 1928 die vor der Pleite stehenden Goliath Werke. Dort wurde ab 1931 ein Dreirad Personenwagen gebaut, der Platz für 2 Personen hatte.
Das 1929 übernommene Hansa Lloyd Werk AG wurde zusammen mit dem Goliath Werk 1931 die Hansa Lloyd und Goliath Werke Borgward & Tecklenborg.
Nach der Auflösung der Aktiengesellschaft, die nur ein Jahr zuvor gegründet wurde im Jahre 1937 war Borgward wieder alleiniger Eigentümer und benannte die Firma um in Hansa Lloyd Goliath Werke Carl F. W. Borgward.
Die ab jetzt produzierten Fahrzeuge wurden immer größer, wie man in den Sechszylinderfahrzeugen Hansa 1700, Hansa 3500 und 2300 sehen konnte.
Auch im Bereich LKW war man hier ganz weit oben, so dass die Firma einer der größten in Deutschland wurde.
Der Firmenname wurde 1938, nach Eröffnung eines neuen Werkes in Bremen, nochmals geändert.
Sie hieß jetzt Carl F.W. Borgward. Dieses Werk wurde 1944 bei einem Luftangriff  zerstört und nach Kriegsende von Mitarbeitern wieder aufgebaut.
Eines der erfolgreichen Modelle wurde der Kleinwagen Lloyd LP 300. Größter Erfolg in der Mittelklasse wurde die 1954 vorgestellte 60 PS starke Isabella. Es folgte die Isabella TS mit 75 PS, die Fahreigenschaften eines Sportwagens hatte.
Nach dem Konkurs in 1961. Übernahm die Firma Hanomag das Werk in Bremen und baute dort Kleintransporter. Das Borgward LKW wer wurde 1962 von der Büssing Ag übernommen.