Wikiner Rallye

Eiszeit bei den Wikingern

Eiszeit bei den Wikingern

Die ADAC Wikinger Rallye 2013 wird als eine der größten Herausforderungen in die deutsche Rallyegeschichte eingehen. Eisige Temperaturen, Neuschnee mit starken Sturmböen, die zu meterhohen Schneeverwehungen führten – diese Veranstaltung übertraf alles, was Rallyedeutschland bislang erlebte. Der Veranstalter versuchte mit schwerem Gerät (bis zu 10 Radladern und 5 Schneefräsen im Dauereinsatz) zu retten

, was noch zu retten war. Letztlich musste rund die Hälfte der ursprünglich geplanten 160 Kilometer auf Bestzeit gestrichen werden. Sieben von elf gemeldeten Fahrzeugen aus dem rollenden Rallyemuseum der Slowly-Sideways-Truppe traten an, um den widrigen Witterungsverhältnissen zu trotzen. Boliden aus den 60ern, 70ern und 80ern, im Erscheinungsbild so dicht am Original wie möglich, ließen optisch und akustisch die „gute alte Zeit“ des Rallyesports wieder auferstehen. Die Besitzer zeigen ihre alten Schätze außerhalb des Wettbewerbs. Ohne Wertungsstress – aber immer gerne dann spektakulär, wenn möglichst viele Zuschauer zusahen…

 

Text und Fotos Sascha Dörrenbächer

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