Engl und Engl gewinnen die Labertal Historic

8. Labertal Historic 2005 am 10. September 2005 Die 8. Historic Rallye des MC Labertal wurde zu einem vollen Erfolg. Mit 54 Teilnehmern wurden bei der achten Auflage der Gleichmäßigkeitsrallye die Erwartungen der Organisatoren noch übertroffen. Viel hat sich geändert, seit die Labertaler 1998 ihre erste Gleichmäßigkeitsrallye auf die Beine stellten. 20 Teams (vor allem aus der näheren Umgebung) kamen damals zur Premiere, 3 Zeitnahmen sorgten für die sportliche Note. Mittlerweile hat der rührige Verein viele geübte Zeitnehmer und konnte damit heuer immerhin 22 Zeitnahmen anbieten. Da im Gegensatz zu vielen anderen Historic – Veranstaltungen beim MC Labertal neben der Zeitnahme auch die komplexe Auswertung von Vereinsmitgliedern erledigt wird, kann die Labertal Historic mit vergleichsweise wenig Startgebühr auskommen. Vielleicht war auch dies ein Grund, warum bei der Labertal Historic die Starterzahl anstieg, obwohl die meisten Bayerischen Veranstalter heuer weniger Teilnehmer verzeichneten.Die Nennliste wurde mit dem Team Rode/Rode vom AMC Bad Aibling auf einem originalen ADAC Straßenwacht Käfer angeführt. Mit Startnummer zwei gingen die Vorjahressieger Münch / Leinfelderauf einem Porsche 356 Speedster an den Start. Das Kathrein Klassik Team um Prof. Dr. Kathrein (startete mit Copiloten Alexander Hagenbuchner auf Lancia Fulvia) stellte mit den Teams Höltl / Mostegel (Renault Alpine A110), Silberhorn / Silberhorn (Porsche 911) und Kerscher / Kerscher (Jaguar E-Type) gleich vier Sieganwärter. Auch den Teams Rott / Hartl auf Triumph TR 6 , Schmid / Aulfes-Schmid auf Porsche sowie Schönacher / Schwerdt auf Alfa Romeo war ein Gesamtsieg zuzutrauen. Im weiteren Starterfeld waren seltene Fahrzeuge wie ein Iso Rivolta IR340 ( Team Moll / Moll) und ein Jaguar Daimler 250 (Krämer / Krämer), aber auch ein Fiat 500, ein Morgan Plus und ein BMW 700 zu sehen. Als Lokalmatador ging Ludwig Dinzinger aus Wallkofen mit seiner Frau Resi auf ihrem BMW 1802 an den Start. Die Topfavoriten Engl / Engl vom NAC Nürnberg (Porsche 911 Targa) gingen mit Startnummer 56 als letztes Team an den Start. Das schöne Kloster der Mallersdorfer Schwestern diente wieder als Startort. Nach der Papierabnahme im Klosterbräustüberl wurden die Fahrzeuge von auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Um 10:00 Uhr wurde das erste Fahrzeug auf die Strecke geschickt. Nach einigen Metern bereits wurde an der SK1 die Zeit genommen. Das Team Schleicher/Schmidt fuhr exakt die vorgegebene Fahrzeit und setzte sich vorläufig an die Spitze. Die besten 20 Teams blieben alle innerhalb 27 Hundertstel Abweichung von der Idealzeit. Von den Favoriten erwischten Engl / Engl mit 0,6 sek. Abweichung und Memminger/Memminger mit 0,76 sek. den schlechtesten Start. Die Fahrtstrecke führte nach Hofkirchen, wo die Wertungsprüfung „Kleines Labertal“ gestartet wurde. Fünf knifflige Zeitnahmen in Weichs, Haindling und Schwimmbach mussten angefahren werden; der strömende Regen forderte die Teilnehmer zusätzlich. Rott / Hartl gingen mit nun 0,53 sec. Differenz als Führende aus dieser anspruchsvollen Prüfung, gefolgt von Kathrein / Hagenbucher (0,69) und Kerscher / Kerscher (0,73). Das heimische Team Dinzinger / Dinzinger lag auf Platz 18 mit 1,46 sek. Abweichung.Die zweite lange Prüfung fand im ehemaligen Munitionsdepot im Wald zwischen Sünching und Geiselhöring statt. Die Gemeinde Sünching stellte das Gelände für die Veranstaltung zur Verfügung und so wurde zum ersten Mal heuer auch auf einer abgesperrten Prüfung gefahren. Mit zwei Lichtschranken wurde ein interessanter Rundkurs rund um die alten Bunker gefahren, der aber wieder hohe Anforderungen an die Teams stellte. Silberhorn / Silberhorn lagen nach WP 1 noch auf dem fünften Platz und sahen sich plötzlich als Führende im Gesamtklassement mit 1,64 sek. Abweichung verfolgt von Engl / Engl, die mit 1,74 sek. Differenz eine fulminante Aufholjagd nach der missglückten SK1 starteten. Auf den weiteren Plätzen folgten Schönacher / Schwerdt und Höltl / Mostegel. Rott Hartl fielen auf den neunten Platz zurück, Dinzinger / Dinzinger blieben auf Platz 18. Über eine Durchgangskontrolle im Schloss in Sünching ging es weiter über Pullach und Allkofen nach Pfaffenberg und zur WP 3, dem bekannten Rundkurs Holzen. Keiner der Führenden zeigte hier eine Schwäche und so ging es mit unverändertem Zwischenstand zur Mittagspause ins Schlosshotel nach Neufahrn. Nach einer einstündigen Pause wurde die WP Holzen noch einmal aus der Gegenrichtung gefahren. Das Team Schönacher / Schwerdt fiel dabei auf den vierten Platz zurück, die Teams Engl / Engl und Silberhorn / Silberhorn lagen nun gleichauf in Führung. Über Lanquaid ging es zur letzten WP, die den Namen „Großes Labertal“ trug. Noch einmal waren vier Zeitnahmen exakt zu absolvieren ehe das Ziel im Mallersdorfer Kloster wieder erreicht wurde. Nachdem das Wetter auch wieder mitspielte, fachsimpelten die Teilnehmer noch im Innenhof des Klosters, ehe pünktlich um 18:00 Uhr die Siegerehrung von den Fahrtleitern Andreas und Michael Dinzinger zusammen mit Vorstand Josef Troll durchgeführt wurde. In der Klasse E (6 Starter, Baujahr 1947 – 1961)konnten sich Münch / Leinfelder vom AC München vor Nicolai / Nicolai vom Rallyeclub Nordeifel durchsetzen. In der Klasse F (3 Starter, BJ 62 – 65) gewannen Stadlmayr / Stadlmayr vor dem Damenteam Ganglgruber/ Markl. Die Klasse G (BJ 66 – 71) war mit 21 Team sehr stark vertreten. Hier gewannen Engl / Engl vor Schönacher / Schwerdt und Kerscher / Kerscher. Bei den Youngtimern (BJ 72 – 79) siegten bei 21 Teams Höltl / Mostegel vor Silberhorn / Silberhorn und Schmid / Aulfes-Schmid. Das Labertaler Team Dinzinger Ludwig / Dinzinger Resi belegte den neunten Platz in der Klasse und den siebzehnten Platz in der Gesamtwertung.. Die Spezialklasse von jüngeren Fahrzeugen wurde von Schlauderer / Ries auf Alfa Romeo Spider gewonnen. Der Mannschaftspokal ging an das Kathrein Klassik Team, den Damenpokal sicherten sich das Team Haschek / Schindler auf Gesamtrang sieben. In der Gesamtwertung reichte es für Höltl / Mostegel zu Rang drei und für Schönacher / Schwerdt zu Rang zwei. Sieger der 8. Labertal Historic wurden aber Engl / Engl vom NAC Nürnberg auf Porsche 911 mit 2,55 Sek. Abweichung auf 22 Lichtschranken. Die nächste Labertal Historic findet am Samstag, den 9. September 2006 statt und wird wieder als anspruchsvolle Eintagesveranstaltung mit ca. 180 km Fahrtstrecke und bis zu 30 Zeitnahmen durchgeführt.330 Bilder von der Veranstaltung unter http://www.mclabertal.de

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