Ferrari

Ferrari ist auch heute noch der Inbegriff des schicken, glamourösen und vor allem männlichen Autos, – kaum ein Hollywoodstar oder berühmter Fußballspieler verzichtet auf die herrlichen Automobile aus Maranello. Die Geschichte der Firma Ferrari beginnt in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Ein Rennstall, der sich „Scuderia Ferrari“ nannte („Rennstall Ferarri“), machte schnell von sich reden, da die Mannschaft um Enzo Ferrari zahlreiche Rennen gewinnen konnte. Der Rennstall baute indes keine Autos selber, sondern ließ diese von Alfa Romeo herstellen. Es war schließlich der Firmengründer und ehemalige Rennfahrer Enzo Ferrari selbst, der 1947 hieraus eine eigenständige Firma machte, die zunächst nur dem Rennsport verpflichtet war.

Nach einigen erfolglosen Jahren geriet die Firma in Geldnöte und wurde so nach und nach gezwungen, Anteile an solvente Partner abzugeben: Erst war dies Alfa Romeo, heute ist es Fiat, das 90 % der Anteile an der mythischen Autowerkstatt hält. In den folgenden Jahrzehnten etablierte Ferrari durch Straßenwagen, die von berühmten Designern wie etwa Pinifarina entwickelt wurden, seinen Ruf, den weder Porsche noch Ford aller Anstrengungen zum Trotz je erreichen konnten. Die nach einem Bombenangriff 1944 wieder aufgebaute Fabrik in Maranello ist noch heute der Sitz der legendären Automarke. Das ungebrochene Engagement in der Formel 1 lässt den Mythos leben und auch in Zukunft werden die mächtigen Boliden aus Maranello Männer- und Frauenherzen höher schlagen lassen.