Fiat

Am 11. Juli 1899 wurde die Marke Fiat von acht Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Der Name steht dabei für Fabbrica Italiana Automobili Torino.

Vom ersten Modell des neu gegründeten Unternehmens, dem 3 1/2 HP, wurden in den Jahren 1899 bis 1900 circa 20 hergestellt. Das Unternehmen begann nach England und Frankreich und auch in die Vereinigten Staaten zu exportieren.

Nach Übernahme der Ansaldi-Werke im Jahr 1905 entstand die Brevetti-Fiat-Gesellschaft, welche in den folgenden sieben Jahren das Modell Brevette baute. Die Großserienproduktion startete Fiat im Jahr 1912 mit dem Modell Zero. Zudem entwickelte das Unternehmen Fiat diverse Sportwagen, mit denen es auch im Rennsport erfolgreich war.

Im Jahr 1925 stieg Fiat in den Kreditverkauf ein, um die Mobilisierung der Massen voranzutreiben. Außerdem baute das Unternehmen mit dem 509 einen sehr kleinen Wagen, der auch heute noch produziert wird. Nach einem Sieg beim Großen Preis von Monza im Jahr 1927 mit dem Modell 806 zog man sich zunächst vom Rennsport zurück und konzentrierte sich auf die Massenproduktion von Pkws.

Da sich die sechziger Jahre als Erfolgsjahre entwickelten, kaufte der Autohersteller im Jahr 1966 Anteile an Ferrari. In den Jahren 1969 und 1971 stellte Fiat Europas Auto des Jahres her. Es wurde in der Türkei, der Sowjetunion, Spanien, Argentinien und Brasilien produziert und Kooperationen mit Saab, Alfa Romeo, Ferrari und Peugeot eingegangen und war zu Beginn der siebziger Jahre nach den Verkaufszahlen europaweit der größte Automobilkonzern.

Durch die steigende Konkurrenz konnte der Konzern nicht mehr an die Erfolge der sechziger Jahre anknüpfen, konnte seinen Absatz jedoch ab dem Jahr 2005 nach Kooperationen mit Ford, PSA und Tata Motors wieder steigern. Heute ist Fiat eine Tochtergesellschaft der Fiat Group und hat ihren Sitz in Turin in Italien.