Ford Mustang Shelby GT

Ford Mustang Shelby GT: Vom Pony-Car zum Muskelprotz

Seit 1964 wird der Mustang bis heute durchgehend von Ford USA gebaut. Zwischen 1965 und 1970 spielten die schnellen Ford Mustang Shelby GT Modelle eine ganz besondere Rolle in der Markenhistorie.

1965 wurden diese vom ehemaligen Rennfahrer Caroll Shelby für Ford entwickelten Modelle sowohl für den Rennsport als auch für den Straßenverkehr gebaut. 562 Exemplare des Mustang Shelby GT 350 mit 4,7-Liter-Achtzylinder verließen im ersten Produktionsjahr die Bänder in Venice / Kalifornien. Mit identischer Technik wurden im Jahr darauf 1438  Mustang Shelby GT 350 Coupés und sechs Mustang Shelby GT 350 Cabrios gebaut. Im Rahmen einer dezenten Modellpflege erhielten die Autos unter anderen veränderten Plexiglaseinsatz in den C-Säulen.

In der zweiten Generation von 1967 bis 1968 wurden die Mustang Shelby GT 350 nicht mehr für den Rennsport entwickelt. Während der zweijährigen Produktionszeit unterschieden sich die Mustang Shelby GT Modelle dabei stärker als zuvor vom Serienmodell. Unter anderen fanden sich Lufteinlässe und Verriegelungsstifte auf der Motorhaube. Außerdem zierten Lufthutzen die mittlerweile wieder fensterlosen C-Säulen und den Bereich vor den Hinterrädern.

Das Modelljahr 1968 hielt für den Mustang Shelby GT eine komplett eigenständige Front mit Hutzen am vorderen Rand der Motorhaube bereit. Der Kunde konnte zwischen dem Fastback und dem Cabrio wählen. Das Cabrio lief mit einem serienmäßigen Überrollbügel vom Band. Die Spitzenmotorisierung des GT lieferten im Jahrgang ’68 das Modell GT 350 mit 360 PS und 4,9-Liter-Achtzylinder sowie der GT 500 mit acht Zylindern, sieben Litern Hubraum und 400 PS.

Bevor die Produktion des Ford Mustang Shelby GT Ende des Jahres 1970 nach insgesamt knapp 10.000 Stück eingestellt wurde, überarbeitete Ford die letzten Ford Mustang Shelby GT noch einmal deutlich an Front und Heck und brauchte dafür die restlichen Teilevorräte auf.