Ford Taunus

Ford Taunus war der Name zahlreicher Automobile der Mittelklasse, die von den deutschen Ford-Werken AG in Köln hergestellt wurden.

Ford bezeichnete alle seine Modelle als „Taunus“, die in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Jahr 1967 erschienen. Ford Taunus war jedoch nicht nur der Name der Marke, sondern auch ein Synonym des Herstellers.

Der in den Jahren 1970 bis 1982 produzierte Ford der Mittelklasse trug ebenfalls den Namen Taunus. Ergänzt wurden die Namen der Modelle durch Bezeichnungen wie beispielsweise Taunus 12M oder  Taunus 17M, wobei der Buchstabe für Meisterstück stand. Ein produzierter Lieferwagen erschien als  Taunus Transit. Ab 1967 erschienen die Modelle nur noch unter den Bezeichnungen 12M oder 17M und von 1970 bis 1982 wurde die Bezeichnung nochmals im  Taunus TC genutzt.

Von 1939 bis 1942 und 1948 bis 1952 wurde der auch als Buckeltaunus bezeichnete Taunus (G93A, G73A) produziert. Er gehörte zur unteren Mittelklasse und war der Nachfolger des Modelles Eifel. Der Unterschied zu anderen Modellen des Taunus bestand in der Karosserie mit Buckelheck, welche dem Wagen auch den Spitznamen einbrachte.

Der Taunus 12M und der 15M wurden von 1952 bis 1962 hergestellt, wobei der 15M einen stärkeren Motor beherbergte. Anstelle einer Kühlerfigur hatten die Modelle eine kleine Weltkugel, was ihnen den Beinamen Weltkugeltaunus einbrachte. Von 1959 bis 1962 wurde diese Weltkugel weggelassen und er bekam breite weiße Seitenstreifen, was zu dem Namen Seitenstreifentaunus führte.

Der Ford Taunus TC wurde von 1970 bis 1982 produziert, welcher mit Hinterradantrieb ausgestattet war und mit Vierzylinder- oder Sechszylinder-V-Motor erschien.