Framo

Die im Jahr 1923 von Jørgen Skafte Rasmussen unter dem Namen Metallwerke Frankenberg/Sachsen gegründete Automobilmarke Framo stellte in den dreißiger Jahren kleine PKW und Nutzfahrzeuge her.

Nach Gründung entwickelte und produzierte die Firma zunächst in Frankenberg Zubehör für Motorräder wie beispielsweise Vergaser, Kupplungen oder Sättel. Das erste Dreiradfahrzeug mit Motor wurde in Form eines Motorrades mit Ladefläche im Jahr 1927 hergestellt.

Bereits 1933 beschäftigte das Unternehmen 700 Mitarbeiter und verlegte seinen Sitz nach Hainichen. Am 1. Januar 1934 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in die Framo-Werke GmbH, wobei sich der Name aus den Wörtern Frankenberg und Motorenwerke zusammensetzte. Ebenfalls im Jahr 1934 begann man mit der Produktion von Kleinwagen für den Personenverkehr, welche mit einem Frontantrieb angetrieben wurden.

Ein Transportnutzfahrzeug mit vier Rädern wurde mit dem V 500 ab 1938 hergestellt, ehe im Jahr 1943 zunächst die Rüstungsproduktion aufgenommen werden musste. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges begann das Unternehmen mit einem Reparaturbetrieb für Nutzfahrzeuge für Modelle der Marke Framo und stellte Öfen, Handwagen und Kartoffelkörbe her, ehe es 1948 verstaatlicht wurde. Im Jahr 1949 wurde wieder mit der Herstellung von Kraftfahrzeugen im Auftrag des Industrieverbandes Fahrzeugbau begonnen. Es handelte sich hierbei um einen Zusammenschluss von verschiedenen Unternehmen im Bereich des Fahrzeugbaus in der Deutschen Demokratischen Republik. Die Marke Framo wurde 1957 in Barkas umbenannt und die Produktion nach Karl-Marx-Stadt verlegt.