Gold-Race Ori des MSC Huchem-Stammeln im NAVC

Sehr gute Vorarbeit hatten die Veranstalter der 8. Gold Race Ori geleistet. Sie gewannen Herrn Heinrich Stommel, Bürgermeister der Stadt Jülich, als Schirmherrn und konnten deshalb Start und Ziel der Ori mitten in das Herz der Festungsstadt Jülich verlegen. Die Stadthalle und der geräumige Parkplatz an der Zitadelle standen dem Gold Race Team ganztägig exclusiv zur Verfügung. Da neben den Orientierungsfahrern mit "normalen" Autos auch noch 47 Oldtimer zur Gold Race antraten, gab es auch gehöriges Publikumsinteresse und das regionale Fernsehteam hatte seine Kameras im Einsatz. Nach einer eher bescheidenen Anfangsveranstaltung vor acht Jahren hat sich das Gold Race zu einem veritablen Motorsportfest entwickelt. Dem kleinen, erfolgreichen Organisationsteam um Willy Willms, Peter Beckers, Gudrun Willms und Cornelia Langen muß man gratulieren. Die Fahrstrecke für die Experten betrug 146 km mit einer Sollzeit von 230 Minuten. Die Idealzeit schaffte kein Team, alle kassierten Strafpunkte für Inanspruchnahme der Karenz. Am schnellsten waren Peter Hocke/Joachim Heinen mit nur einer Strafminute. Mit sechs fehlenden Kontrollen und zwei Kontrollen zuviel, belegten sie den 6. Platz.
Das Siegerteam Peter Tintrup/Norbert Walter beanspruchte 12 Karenzminuten, aber ließ nur zwei Kontrollen aus. Von den vier AM Bewerbern schnitten Hans Lang/Andreas Zajitschek am besten ab. Sie belegten Platz 5. In der Halbprofiklasse waren bei gleicher Zeitvergabe 18 km weniger zu franzen, Auch hier machten alle Teams, bis auf eins, Zeitfehler. Die eine Ausnahme waren Werner und Tobias Fuhr, AP Bewerber aus Neuburg/Donau, Mit fünf fehlenden Kontrollen wurden sie Zweite in der Klasse. Daß fast alle Orifahrer Zeitprobleme hatten, war vermutlich vom Veranstalter nicht gewollt. Es lag wohl an den Oldtimerteams, die fast immer auf der gleichen Trasse unterwegs waren. Die Oldtimer fahren gerne im Pulk und ein Pulk läßt sich auf schmalen Wegen nicht überholen. Der älteste Oldtimer war ein Talbot 65, Baujahr 1930, gefahren von Ernst und Anni Mender. Sie wurden 16. von 33 in der Touristenklasse. Das zweitälteste Auto war ein Aero 30 aus dem Jahre 1935. Gefahren von Bernd und Brigitte Esser. Sie gewannen den Schlußlichtpreis. Die Wartezeit bis zur Siegerehrung wurde mit einem Buffet überbrückt, welches Cornelia Langen ausschließlich aus frischen Zutaten bereitet hatte. Sehr gelungen wie die gesamte Veranstaltung, die ohne Unfälle und ohne Proteste über die Bühne ging.
A.O.
 

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