Hudson

Im Jahre 1909 brachte Joseph Lowthian Hudson das nötige Startkapital für die Gründung der Firma Hudson Motor Car Co. auf. Die äußerst innovative Automobilgesellschaft brachte in den 1930er Jahren jährlich bis zu 300.000 Exemplare auf den Markt, womit sie sich einen Platz unter die Top 3 der erfolgreichsten Automobilhersteller der USA erarbeitete. Zur Hudson Motor Car Co. gehörte die Marke Essex, unter dessen Name bis zum Jahre 1931 preisgünstige Modelle herausgebracht wurden. Ab dem Jahre 1932 wurden diese Modelle unter der Marke Terraplane vermarktet. Der NASCAR-Rennfahrer Dick Rathmann erlangte mit einem Hudson Hornet im Zeitraum 1951 bis 1958 insgesamt 13 Siege.

Im Jahre 1954 fand eine freundliche Übernahme durch die Nash-Kelvinator Corporation statt. Aus der Verschmelzung der Nash-Kelvinator Corporation und der Hudson Motor Car Co. entstand die American Motors Corporation (AMC). Da die finanzielle Situation der Werke nicht die Beste war, wurde zunächst die Produktion in das Nash-Werk in Kenosha verlegt. Unter der Marke Hudson wurden die eher größeren Modelle gefertigt, während Nash die kleineren Modelle unter der Marke Rambler vertrieb. AMC stellte in der Folge den Metropolitan her. Dieser war als Nash und auch als Hudson gefertigt worden, bis er im Jahre 1957 zu einer eigenen Marke wurde.

Nach dem Tode des Konzernchefs im Jahre 1954 setzte sein Nachfolger auf eine erweiterte Palette von Rambley-Modellen. Die Produktion und Verwendung der Markennamen Hudson und Nash stellte er bis 1957 so nach und nach ein, was das endgültige Ende der Marke Hudson bedeutete.