Jaguar XJ

1968 hat die englische Marke den Jaguar XJ 6 mit zwei Sechszylindern mit 2,8 und 4,2 Litern eingeführt. Diese Neukonstruktion wurde in England zum „Auto des Jahres“ gekürt. 1971 rollte der mit vier Stromberg-Vergasern ausgerüstete Jaguar XJ 12 auf den Markt. Diese Limousine war das erste Nachkriegs-Auto mit zwölf Zylindern.

Von 1973 bis 1979 wurden die XJ Modelle der „Serie 2“ produziert. Die gleichzeitig entstandenen Coupés  XJ 6 und  XJ 12 C liefen mit ihren kurzen Chassis von 1975 bis 1977 vom Band. Als großes Coupé mit seinen mächtigen, den US-Normen entsprechenden Stoßfängern, wurde 1975 der XJ S vorgestellt. Um den Kraftstoffverbrauch zu senken, besaß dieses Modell von Produktionsbeginn an eine Benzineinspritzung. Vier Jahre später begann mit dem XJ 6 die Produktion der Serie 3. Jaguar wollte den Qualitätsstandard von Mercedes-Benz zu erreichen. Und tatsächlich stiegen die Verkaufszahlen der Jaguar XJ Modelle seit Ende der 70er Jahre wieder. Ein weiterer Grund für den Erfolg war auch die Weiterentwicklung des XJ 12. Mit seiner Verdichtung von 12,5:1 war dieser Motor gemessen an seiner Leistung durchaus sparsam. Mit dem neuen Motor ging auch ein Facelift einher. Der XJ 12 wurde mit Chromstoßstangen außen und viel Holz im Innenraum ausgestattet und damit so elegant und luxuriös gestaltet, wie viele Kunden es sich schon von Anfang an gewünscht hatten. Mit dem Jaguar XJ-SC wurde im Herbst 1983 eine offene Variante nachgeschoben. Diese wurde mit dem ersten Serien-Vierventiler der Firmengeschichte ausgestattet. Ab 1986 konnten die Kunden den XJ SC auch mit der Zwölfzylinder-Maschine bestellen. Knapp zwei Jahre später ersetzte Jaguar den Wagen durch das Vollcabriolet XJ S Convertible. In der letzten Ausbaustufe lief ab Ende 1986 der komplett neu konstruierte  XJ ausschließlich als Zwölfzylinder vom Band. Die Produktion des Jaguar XJ mit der klassischen Form wurde Ende 1992 eingestellt