Jaguar XK

Ab dem Jahr 1948 stellte der Automobilhersteller Jaguar die neue Sportwagen-Serie XK her. Die genaue Bezeichnung der XK-Reihe setzt sich aus den Kennbuchstaben des Motors sowie die erreichbare Spitzengeschwindigkeit in Meilen zusammen.

Das erste vorgestellte Modell war 1948 ein Jaguar XK 120. Die Auslieferung des XK 120 begann im Sommer 1949. Bereits zwei Jahre später wurden die Karosserievarianten eines Coupés mit festem Dach sowie ein offener Zweisitzer der Serie hinzugefügt. Weitere zwei Jahre später im Frühjahr 1953 kam ein Coupé hinzu, welches mit einem versenkbaren Stoffdach versehen war.

Der XK 120 wurde bis zum Herbst 1954 hergestellt. Den XK 120 löste im Oktober 1954 der XK 140 ab. An der Karosserie wurden lediglich die Stoßdämpfer verstärkt und der Kühlergrill dem massiveren Aussehen angepasst. Die Coupés mit dem festen Dach und dem Faltverdeck bekamen hinten zwei Notsitze. Der XK 140 wurde bis zum Jahresanfang 1957 produziert. Der Jaguar XK wurde nochmals überarbeitet. Das Ergebnis kam im Mai 1957 als Jaguar XK 150 auf den Markt. Neu war die einteilige Panoramawindschutzscheibe, welche eine zweigeteilte Frontscheibe ablöste. Insgesamt ist die Karosserie des Wagens etwas gewachsen.

Das Produktionsende des XK 150 war im März 1961. Vom Jaguar XK 120 wurden mehr als 12.000 Stück, vom Jaguar XK 140 fast 9.000 Stück und vom Jaguar SK 150 nahezu 9.400 Stück hergestellt, also im Zeitraum 1949 bis 1961 insgesamt mehr als 30.000 Sportcoupés der XK-Reihe, bevor der XK vom E-Type abgelöst wurde. Zwar wurde die XK-Reihe seinerzeit beendet, ist jedoch nie in Vergessenheit geraten. Denn 1996 wurde die Modellreihe wiederbelebt und seither, mittlerweile in zweiter Neu-Generation, auch weiterhin gebaut.