Maserarti

Die Gebrüder Maserati gründeten zum Jahresende 1914 das Unternehmen Società Anonima Officine Alfieri Maserati in Bologna, Italien. Als Markenzeichen der zukünftig gebauten Sportwagen wählten sie den Dreizack.

Anfangs bauten die Brüder lediglich Rennwagen. Nach zwölf Jahren Entwicklung und Produktion gewann im Jahre 1926 erstmals ein Maserati den Klassensieg. Im Jahre 1937 wurde das Unternehmen vom Industrieimperium des Grafen Adolfo Orsi übernommen. Bei den Rennen in Indianapolis wurden in den Jahren 1939 und 1940 weitere Siege errungen. 1957 wurde mit einem Maserati die F1-Weltmeisterschaft gewonnen.

Im Jahre 1942 begann man sich mit Lastwagen zu etablieren, welch durch Elektromotoren angetrieben wurden. Die Produktion lief im Zeitraum 1942 bis 1955.

In der Automobilsparte baute Maserati bereits im Jahre 1946 das erste Modell, nämlich den A 6, in Serie. Dennoch geriet das Unternehmen Ende der 1950er Jahre unter die staatliche Zwangsverwaltung.

In den 1960er Jahren feierte Maserati seinen Erfolg im kommerziellen Bereich mit dem Ghibli als schnellsten Straßensportwagen in jener Epoche, womit Maserati in Konkurrenz zu Ferrari seinerzeit gleich zog. 1968 übernahm Citroën 60 % der Firmenaktien. Der Markenname Maserati blieb aber weiterhin erhalten. Die Modelle wurden auch weiterhin nach Winden benannt.

Die Aktienmehrheit wurde 1993 von Fiat erworben. Vier Jahre später wurde Maserati von Fiat dem Unternehmen Ferrari unterstellt. Zunächst erwarb Ferrari zwar bloß 50 % des Unternehmens, übernahm ein Jahr später dann aber doch das komplette Unternehmen. Trotz des hart umkämpften Marktes investierte Ferrari in die Produktionsanlage für Maserati, welche heute den Ruf der modernsten Anlage für Spitzensportwagen genießt.

Die Fiat-Holding holte sich im Jahre 2005 das Unternehmen Maserati aus der Ferrari-Maserati-Group zurück und machte Maserati zu einer eigenständigen AG. Der Zusammenarbeit von Ferrari und Maserati tat dieser Zug aber keinen Abbruch.