Pontiac

Das Unternehmen Pontiac wurde im Jahr 1899 als Pontiac Spring & Wagon Works in Detroit, Michigan gegründet. Der Name des Unternehmens stammt von einem ehemaligen Ottawa-Indianer-Häuptling, der den Namen Chief Pontiac trug und Anführer eines Krieges im 18. Jahrhundert war.

Im Jahr 1908 fusionierten die Oakland Motor Company und die Pontiac Spring & Wagon Works Company und es entstand auf diese Weise die Oakland Motor Car Company. General Motors erwarb bereits ein Jahr später zunächst die Hälfte der Anteile des Unternehmens und übernahm im weiteren Verlauf des Jahres alle Anteile. Bis zum Jahr 1926 werden Fahrzeuge unter dem Namen Oakland hergestellt.

Der erste Pontiac wurde im Jahr 1926 hergestellt. Es handelte sich um ein billigeres Modell der von Oakland Motor Car hergestellten Variante. Die Marke Pontiac war zunächst dafür gedacht, eine Lücke im Modellprogramm von General Motors zu schließen. Ab dem Jahr 1931 wurde die Marke Oakland komplett von Pontiac abgelöst, welche fortan die bürgerliche Mittelklasse vertrat und sich zwischen den Marken Chevrolet und Buick, Cadillac und Oldsmobile einordnete.

Als das Unternehmen Pontiac in den fünfziger Jahren zunehmend unter Druck geriet, positionierte das Unternehmen die Marke als Sportmarke und entwickelte Modelle wie LeMans, Bonneville, GTO, Firebird und Grand Prix.

Nach der Ölkrise in den Jahren 1973/1974 begann Pontiac mit der Produktion kleiner Modelle wie den Ventura, Astre und T1000, da die Abgasvorschriften verschärft wurden. In der Folge wurden durch Rationalisierungsmaßnahmen bei General Motors keine neuen Pontiac Modelle mehr entwickelt, sondern nur Ausstattungsvarianten bereits bestehender Modelle produziert.

Die Konzernmutter General Motors stellte die Produktion der Modelle des Pontiac aufgrund von Restrukturierungen Ende des Jahres 2009 ein. Das letzte Modell der Reihe war ein weißer Pontiac G6, der im November 2009 gefertigt wurde.