Skoda macht‘s möglich !

Skoda macht‘s möglich !

Vor 20 Jahren hatte ich die Möglichkeit mit Matthias Kahle eine Runde auf der berühmten Panzerplatte zu drehen. Toyota hatte damals dem Gewinner eines Nachwuchswettbewerbes die Möglichkeit geboten bei ausgesuchten Läufen zur Deutschen Rallyemeisterschaft eine Werks Celica zu bewegen. Nach der Hunsrück Rallye trafen sich alle am Sonntagmorgen auf der Panzerplatte. Zu dieser Zeit bestand das Toyota Werksteam aus Armin Schwarz, Isolde Holderied und eben dem Nachwuchsmann Matthias Kahle. Das Matthias Auto fahren konnte hatte er schon eindrucksvoll bei seinem ersten Einsatz bewiesen, indem er auf der ersten Sonderprüfung in einem Werksauto eine bemerkenswerte
Bestzeit setzte. Nach der Runde auf der Panzerplatte war mir klar dass aus diesen Nachwuchsfahrer wirklich etwas werden kann. Es war schon überaus beeindruckend wie Matthias das damals für ihn noch recht neue Auto bewegte.
 

20 Jahre später

Was in der Zwischenzeit passiert? Matthias und ich sind 20 Jahre älter geworden, aber immer noch im Rallyesport. Das Auto, jetzt ein Skoda 130 RS, ist auch nicht mehr brandneu, außerdem hat es mit nur 136 PS deutlich weniger Leistung als unser Gefährt von damals. Die mit Sicherheit größte Veränderung

hat es bei Matthias gegeben, der zwischenzeitlich sieben Mal deutscher Rallyemeister geworden ist, davon fünfmal mit Skoda. Skoda engagiert sich mit diesem und einigen anderen Autos inzwischen sehr stark in der historischen Motorsportszene. Dies merkt man besonders bei Veranstaltungen wie dem Eifel Rallye Classik Festival. Bei dieser Veranstaltung setzt Skoda neben dem 130 RS auch den Octavia ein, mit dem Matthias einst die Deutsche Rallyemeisterschaft gewann. Man kann den Herstellern, die so etwas tun gar nicht genug danken, denn der Einsatz bei solchen Veranstaltungen bei denen es nicht um Meisterschaften geht ist nicht selbstverständlich.

 

Die Mitfahrt

Das Skoda auch Menschen die Möglichkeit gibt neben Matthias Kahle Platz zu nehmen, möchte ich noch einmal besonders lobenswert erwähnen. Auch die Zuschauer sind immer wieder von diesen Einsätzen begeistert, da Matthias den 130 RS besonders spektakulär über die Sonderprüfung bewegt. Also begab ich mich zur vereinbarten Zeit auf den Serviceplatz in Daun, wo ich von Skoda schon erwartet wurde. Anschließend wurde ich mit feuerfester Unterwäsche, Fahreranzug und Helm versorgt. Dann ging es hinaus auf WP 6. Diese 15 km lange Sonderprüfung bestand zum größten Teil aus Asphalt. Es ging über Nebenwege und Ortschaften mit einem kleinen Stück Schotter. Man kann sich im ersten Moment gar nicht vorstellen das ein Auto mit 136 PS so schnell über eine Sonderprüfung bewegt werden kann. Wir sind doch in zwischen in unseren normalen Alltagsautos Leistungen jenseits der 150 PS gewöhnt. Da die Straße durch die zwischendurch immer wieder einsetzenden Regenschauer nass war, konnte Matthias sein Auto im wilden Drift für die Zuschauer bewegen. Auch wenn man sich im Inneren des Skodas nur mit Sprechanlage verständigen kann, nimmt man die Anfeuerungen der Zuschauer von außen wahr. Die Zuschauer kann ich nur ermutigen, weiter die Fahrer anzufeuern, denn man merkt dass im Auto und der Spaß dadurch wird auf beiden Seiten größer. Ich möchte hier gar nicht so viele Details über den Ablauf dieser Sonderprüfung verlieren. Es heißt “Bilder sagen mehr als 1000 Worte“, deshalb habe ich unterhttps://youtu.be/PCaBKM3XXHg eine Inboardaufnahme der gesamten Prüfung eingestellt.
Ich wünsche allen viel Spaß beim schauen. Feuert weiterhin die Fahrer an und denkt beim nächsten Autokauf einmal darüber nach, welche Fahrzeuge bei solch einer Veranstaltung eingesetzt werden, denn das ist der Lohn der Hersteller für so einen Einsatz.

 

 

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