TOP-Starterfeld in Göcklingen

Der 1.Lauf zum FULDA-Historic-Rallye-Cup 2004 – dem Championat für historische Rallye-Fahrzeuge der Baujahre 1961 bis 1981 – hat ei-ne erstklassige Resonanz bei den Aktiven aus ganz Deutschland gefunden. Wenn am Samstag den 06.03.2004 in Göcklin-gen (bei Landau) der Start zur Rallye Südl. Weinstraße freigegeben wird, werden 20 Rallye-Klassiker mit dabei sein, die man sonst in dieser Form nur im Museum findet. Darunter sind auch die Sieger des Vorjahres Jörg und Silvia Pönisch (Kassel, Fiat X1/9) und der Vizemeister Tom Amlacher (Jena) der einen im Westen kaum bekannten Polski Fiat 125p im Original-Outfit an den Start bringt. „20 Jahre Rallye-Tradition on Tour…..“
Die Alfa Giullietta Ti aus dem Jahr 1963 ist der älteste Wagen am Start. Heute kaum noch bekannt , aber der erfolgreichste Tourenwagen der 50er/60er Jahre! Immerhin 124 PS bringt der kleine Oldie in der Rallye-Version auf die Piste. Da hat es der 66er Käfer des Braunschweiger Teams Jülke mit seinen 62 PS natürlich schwer. Aber ihm drücken die Zuschauer – ebenso wie den Markenkollegen Wenzel/Wenzel aus Lan-dau auf Käfer 1303S – natürlich besonders die Daumen.
Lokalmatador Reinhard Wenzel muß sich dabei der unmittelbaren Konkurrenz einer wahren Rallye-Legende stellen: In der Renault Alpine A110 mit Startnummer 80 sitzt der Deutsche Rallye-meister von 1968, Wulf Biebinger (Ludwigsha-fen). Dieses Duell Käfer gegen Alpine war schon in den 70er Jahren in der Rallye-WM der Kampf David gegen Goliath. Die Alpine gewann.
Natürlich sind auch jüngere Rallye-Klassiker von Format dabei. Diverse 02-er BMW, Ford Ecort RS und ein ehemaliger Werks-Kadett in der da-mals typischen Opel-Lackierung. Aus Wiesbaden kommt ein sehr britischer Bolide des Jahres 1972, den hierzulande auch kaum jemand kennt. Der Schulte-Rover 3500 S P6 ist mit 150 PS durchaus gut motorisiert Das ist kaum weniger als die Turbo-Generation von 1981 aufbietet: Mitsubishi-Lancer und Audi Quattro………….
Was, wann, wo…….?
Die Fahrer der Rallye Südl. Weinstraße müs-sen früh aus den Federn. Bereits ab 8.oo Uhr beginnen Papier- und Fahrzeugabnahme in Göcklingen (Rallyezentrum Kaiserberghalle).
Für interessierte Auto-Fans bleibt etwas mehr Zeit, denn die Fahrer besichtigen zunächst die vor ihnen liegenden Wertungsprüfungen und kommen ab ca. 12.00 Uhr zurück ins Rallye-zentrum.
Das gesamte Teilnehmerfeld kann dann bis zum Start des 1.Wagens (14.01 Uhr) besichtigt werden. Die historischen Rallye-Wagen starten im An-schluß an das Hauptfeld (ca. 15.30 Uhr). Bis dahin stehen die Fahrer gerne zur Beantwor-tung von Fragen zur Verfügung.
Wer aber das Rallye-Feld in Action erleben will, sollte sich rechtzeitig auf den Weg zu den Sonderprüfungen machen. Informationen über deren Lage sowie Starter-listen sind erhältlich im Rallyezentrum in Göck-lingen (ZUSCHAUER-INFO).     

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