Toyota Celica

Der Toyota Celica wurde ab dem Jahr 1970 im japanischen Toyota-Werk Tahara gefertigt und war seit 1971 auf dem deutschen Markt erhältlich. Große Teile der ersten Baureihe des Toyota Celica, darunter Chassis, Motorisierung und zahlreiche technische Komponenten, basierten dabei auf der bereits verfügbaren Limousinen-Baureihe Toyota Carina. Besonderheit des Toyota Celica TA22, so die exakte Bezeichnung der ersten Baureihe des zweitürigen Sportcoupés in Deutschland, war das serienmäßig eingebaute 5-Gang-Getriebe.

Waren bis 1975 lediglich Motorisierungen bis maximal 79 kW bzw. 105 PS erhältlich, wurde mit der zweiten Baureihe des Toyota Celica und dem neuen, dreitürigen Fastback-Modell „Liftback“ ab 1976 ein leistungsstärkerer DOHC-Motor mit 88 kW bzw. 120 PS eingeführt. Damit sollte der Toyota Celica mit Fahrzeugen wie dem Ford Capri oder dem Datsun 260 in direkte Konkurrenz um die Käufergunst treten. Das Coupé blieb gegenüber der Vorgängerbaureihe bis auf wenige optische Details nahezu unverändert. 1978 entstand darüber hinaus mit dem stärker motorisierten Toyota Celica XX Supra das Basismodell für die später eigenständige Supra-Baureihe.

1980 erhielten die Celica-Modelle mit den neuen, rechteckigen Doppelscheinwerfern nicht nur ein markantes Facelift, in Zusammenarbeit mit der Firma Tronic entstanden für den deutschen Markt erstmals auch Cabrioletversionen und Targaversionen. Eine weitere, optisch einschneidende Änderung erhielt der Toyota Celica in der dritten Baureihe, die ab 1982 gefertigt wurde. Komplett versenkbare Klappscheinwerfer sorgten dabei für ein noch sportlicheres und windschnittigeres Design.

Mit dem Toyota Celica T16, der 1985 vorgestellt wurde, stattete der japanische Automobilbauer erstmals ein Celica-Modell mit Frontantrieb und quer verbautem Vierzylindermotor aus. 1987 wurde die Modellpalette um den allradgetriebenen und 136 kW bzw. 185 PS-starken GT-Four erweitert. Ein abermaliges Facelift mit einer noch aerodynamischeren Karosserie kennzeichnet auch die fünfte Celica-Generation, die ab 1989 erhältlich war. Das 1993 veröffentlichte Sondermodell „Carlos Sainz“ war eine Hommage an den Celica Turbo 4WD, das Siegerauto der Rallye-WM 1992.