VW T2

Der VW T2 ist ein von 1967 bis 1979 hergestellter Kleintransporter, der den seit 1950 produzierten VW T1 ablöste. Der intern als Typ 2 bezeichnete und von seinen Fans Bulli genannte VW T2 wurde mehr als 2,5 Millionen Mal hergestellt.
Er wurde in diversen Karosserieformen angeboten:

• Der “Kastenwagen“ verfügte über fünf Kubikmeter Laderaum.
1974 wurde die Nutzlast dieses Modells dank einer Verstärkung des Chassis auf 1,2 Tonnen erhöht.
• Der “Kombi“ (Kastenwagen mit Fenstern) war auch mit Hochdach erhältlich.
• Der “Pritschenwagen“ besaß eine Ladefläche von 4,3 Quadratmetern.
• Die “Großraum-Holzpritsche“ verfügte über eine Ladefläche von 5,2 Quadratmetern.
• Die “Doppelkabine“ mit sechs Sitzplätzen wies eine Ladefläche von 2,9 Quadratmetern auf.
• Der als VW-Personen-Transporter bezeichnete “Kleinbus“ war als Sieben-, Acht- oder Neunsitzer erhältlich.
• Der besser ausgestattete und wie obiges Modell zunächst Clipper genannte VW T2 namens “Kleinbus L“ verfügte ebenfalls über sieben, acht oder neun Sitze.

Der im Vergleich zum Vorgänger auf 1,6 Liter Hubraum vergrößerte Heckmotor brachte es auf 47 PS, ehe 1970 ein 50 PS starkes Aggregat mit verbesserter Luft/Ölkühlung beim VW T2 zum Einsatz kam.

Nach Einführung des T2a und des T2a/b, die hauptsächlich Veränderungen der Karosseriebauteile aufwiesen, erhielt der von 1972 bis 1979 produzierte T2b zusätzlich neue Motoren.

Die jeweils als Flachmotoren gebauten Aggregate des VW T2 besaßen zunächst 66 PS bei 1,7 Liter Hubraum (62 PS bei der ab 1972 angebotenen Drei-Gang-Automatik), später erhöhte Volkswagen auf 1,8 Liter (68 PS) und dann auf 2,0 Liter (70 PS). Die Spitzengeschwindigkeit des letztgenannten Motors betrug 130 Kilometer pro Stunde, der Kraftstoffverbrauch lag bei rund 14 Litern pro 100 Kilometer.

Des Weiteren änderten sich im Vergleich zum T2a die Frontpartie sowie die als “Eisenbahnschienen“ bezeichneten, dickeren Stoßstangen.

Aus dem prinzipiell mit Heckantrieb ausgestatteten Kleintransporter VW T2 entwickelte Volkswagen 1975 einen Allrad-Prototyp mit zuschaltbarem Frontantrieb, der allerdings, vom Vorstand verworfen, erst 1984 in neuer Form beim T3-Modell unter der Bezeichnung „Syncro“ in Serienproduktion ging.